Adventskalender

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Adventskalender

Beitrag  Azubi am Sa Dez 06, 2014 12:41 pm

Vorweihnachtstrubel

© Ursel Scheffler, Homepage
eingereicht von Anita Meyer



Grüner Kranz mit roten Kerzen,
Lichterglanz in allen Herzen,
Weihnachtslieder, Plätzchenduft,
Zimt und Sterne in der Luft.
Garten trägt sein Winterkleid,
wer hat noch für Kinder Zeit?



Leute packen, basteln, laufen,
grübeln, suchen, rennen, laufen,
kochen, backen, braten, waschen,
rätseln, wispern, flüstern, naschen,
schreiben Briefe, Wünsche, Karten,
was sie auch von Dir erwarten.



Doch wozu denn hetzen, eilen?
Viel schöner ist es zu verweilen
und vor allem dran zu denken,
sich ein "Päckchen" Zeit zu
schenken.
Und vor allem lasst noch etwas Raum,
für das Christkind unterm Baum.
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Advent wir sind bereit

Beitrag  Azubi am Sa Dez 06, 2014 12:47 pm

Advent, Advent, wir sind bereit,
die Tannen sind schon leicht verschneit.
Adventskranz und Kalender sind gebastelt.
Stollen, Plätzchen und Kuchen gebacken.
Die Kerzen glänzen, kommt ganz schnell!
Der Himmel ist jetzt immer hell.

(© Monika Minder)
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Denn Naschkätzchen sind niemals weit -

Beitrag  Azubi am Sa Dez 06, 2014 12:49 pm

Es ist Advent auf uns´rer Welt -
der Lichter Glanz die Stadt erhellt -
wir schmücken bunt das Tannengrün
und rote Weihnachtssterne blüh´n.

Wir backen und sind frohgestimmt -
es riecht nach Anis, Nelken, Zimt -
nach Früchtebrot und Marzipan -
das Selbstgeback´ne kommt gut an.

Denn Naschkätzchen sind niemals weit -
und zum Probieren gern bereit.
Die Kleinen fragen aufgeregt -
was ´s Christkind untern Baum wohl legt?

Die Spannung steigt - wann ist´s soweit?
Nicht schnell genug vergeht die Zeit.
Jedoch viel schneller als man denkt -
die vierte Kerze plötzlich brennt.

Schon bald darauf die Glocke klingt -
„Vom Himmel hoch" man fröhlich singt
und Jesu Christ ist uns ganz nah -
der Heilig Abend ist nun da.
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Der Weihnachtsmann

Beitrag  Azubi am Sa Dez 06, 2014 12:50 pm

Von grünen Tannen ganz umstellt
liegt still ein Haus am End der Welt.
Dort wohnt und schafft auf seine Art
ein alter Mann mit langem Bart.

Wenn's Winter wird dann gibt’s zu tun
nicht mal am Abend kann er ruhn
und wenn's die ersten Flocken schneit
dann schmunzelt er, bald ist's so weit.

Und eines Abend' s schwebt ganz sacht
ein Engel nieder durch die Nacht.
Er schwebt umglänzt von goldnem Schein
auf' s Häuschen zu und geht hinein.

„He! Alter!“ ruf er sei bereit,
Dezember ist's und Weihnachtszeit“!
Der Alte streicht den langen Bart
und spricht Ich bin bereit zur Fahrt.“

„Längst fertig sind die Sachen all,
der Esel wartet schon im Stall“.
Der gute Graue dick vom ruhn
bekommt nun tüchtig was zu tun.

Drei Säcke voll bis zum Rand,
so geht’s ins Menschenland.
Drei Tag drauf klopft' s bei dir an
du kriegst nen Schreck der Weihnachtsmann
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Advent das ist die stille Zeit,

Beitrag  Azubi am Sa Dez 06, 2014 12:54 pm

Advent

Advent das ist die stille Zeit,
die Tage schnell verrinnen.
Das Fest der Liebe ist nicht weit,
fangt an euch zu besinnen!

Es gab wohl manchmal Zank und Streit
ihr habt euch nicht vertragen,
vergesst das Jetzt und seid bereit,
euch wieder zu vertragen.

Denn denk nicht nur an' s eigene Glück,
du solltest danach streben,
und anderen Menschen auch ein Stück
von deiner Liebe geben.

Der eine wünscht sich Ruhm und Geld,
die Wünsche sind verschieden.
Ich wünsche für die ganze Welt
nur Einigkeit und Frieden
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Weihnachtszeit

Beitrag  Azubi am Sa Dez 06, 2014 12:55 pm


Wieder ist mal soweit, es naht die schöne Weihnachtszeit.
Alle eilen, alle laufen, müssen noch so vieles kaufen,
und die schönsten Schnäppchen kriegen - so die Konkurrenz besiegen -
Wenn die Kassen tüchtig klingen - Chöre ihre Lieder singen -
ja, dann ist es wohl soweit, für Ruhe und Besinnlichkeit.

Lasst uns an die Menschen denken, die nichts haben zu verschenken.
Ihnen helfen, nicht zu fragen, ihre Sorgen mit zu tragen.
Helfen wir mit guten Taten denen, die in Not geraten.
Ihnen eine Freude machen, Dank von ihnen ist ihr Lachen,
wenn sie nur für ein paar Stunden Frieden für ihr Herz gefunden.
Auch für sie ist’s dann soweit, für friedvolle Weihnachtszeit.

Lasst uns an die Werte denken, die nichts kosten zu verschenken,
sei’s nur etwas unsrer Zeit und auch etwas Freundlichkeit.
Mut zu machen, vorwärts schauen, Selbstvertrauen aufzubauen.
Schau nach vorne, nicht zurück, in deinen Händen liegt das Glück!
Aber sagen wir mal ehrlich: manchmal ist es schon beschwerlich;
aber auf der Lebensleiter geht es immer wieder weiter!

Viele könnten anderen helfen hier auf dieser schönen Welt,
jeder macht es an den Plätzchen, wohin Gott ihn hingestellt.
Wenn wir anderen Freude geben, strahlt´ s zurück ins eigne Leben.
Dann ist’s auch für uns soweit:
GESEGNET SEI DIE WEIHNACHTSZEIT!

© Erika Osmanloglou, 2007
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Sobald die Stille zu dir spricht

Beitrag  Azubi am Sa Dez 06, 2014 12:56 pm


Wenn Weihnachten doch still noch wär`,
ganz ohne dieses Lärmen,
dann könnte dieses Fest viel mehr
die Herzen uns erwärmen.

Mach dir zu Weihnacht das Geschenk,
im Rummel mehr zu schweigen,
sei einmal dessen eingedenk
bei jenem Festtagsreigen.

Sobald die Stille zu dir spricht,
wenn´s Weihnacht draußen dunkelt,
entflammt in dir das schönste Licht,
das an Weihnachten funkelt.


Zieht, Stille, in die Herzen ein,
im Glanz der Weihnachtslichter,
und leg der Kerzen sanften Schein
auf friedvolle Gesichter.

Alfons Pillach *1950
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Nikolausgedicht

Beitrag  Azubi am Sa Dez 06, 2014 12:58 pm

Draußen weht es bitterkalt,
wer kommt da durch den Winterwald?
stip-stap, stip-stap und huckepack
der Nikolaus mit seinem Sack.
Was ist denn in dem Sacke drin?
Apfel, Schokolade, Nuss,
Lebkuchen mit Zuckerguss.
Lieber, lieber Nikolaus,
komm doch auch in unser Haus.
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Nun strahlt auch schon das zweite Licht

Beitrag  Azubi am Mi Dez 17, 2014 8:19 pm

Wenn´s draußen stürmt und trübe ist,
zieht drinnen ein, ein kleines Licht.
Es leuchtet bis ins Herz hinein,
bringt Wärme uns mit seinem Schein.

Es kündigt an die Weihnachtszeit,
es sagt uns "haltet euch bereit,
der Herr hat seinen Sohn gesandt,
dass Freude sei im ganzen Land."

Drum schaut voll Dank in dieses Licht,
auch wenn es draußen finster ist.
Öffnet ihm eure Herzen weit,
mit ihm beginnt die Freudenzeit.

Nun strahlt auch schon das zweite Licht,
wirft seinen Glanz auf dein Gesicht,
schon bald ist es dann wie im Traum,
es leuchtet hell der Lichterbaum.
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Wiehnachtsmann vorget mi nich!

Beitrag  Azubi am Mi Dez 17, 2014 8:21 pm

Wiehnachtsmann, kiek mi an,
lütten Deern bin ick man!

Feel to segn häb ick nich,
Wiehnachtsmann vorget mi nich!
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De Wiehnachtsmann

Beitrag  Azubi am Mi Dez 17, 2014 8:22 pm

Kiek mol, wat is de Himmel so rot,
dat sünd de Engels, de backt dat Brot.
De backt dan Wiehnachtsmann sien Stuten
vor all de lütten Leckersnuten.

Nu flink de Teller ünners Bett
un legt jük henn un west recht nett!
De Sünna Klaas steiht vor de Dör,
de Wiehnachtmann, de schickt em her.

Wat de Engels hevt backt,
dat shüt jü probeern.
Un smeckt dot good, dann hört se dat gern
un de Wiehnachtsmann schmunzelt:
nu backt man noch mehr
ach, wenn doch erst mol Wiehnachten wär!
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Weihnachtliche Besinnung

Beitrag  Azubi am Mi Dez 17, 2014 8:24 pm

Nun ist es wieder mal soweit.
Das Jahr geht zu Ende,
und es ist Weihnachtszeit

Wir stehen an der Wende zu einem Neuen Jahr,
das besser werden soll als das Alte es war.

Im Streben nach Wohlstand und der Tage Hast
bleibt für besinnliche Stunden kaum noch Platz.
Wir wissen oft nicht, wie es unsern Liebsten geht;
wie es tatsächlich um sie steht.

Ein Wort von uns könnte hilfreich sein,
damit sie spüren - sie sind nicht allein.

Wir brauchen den Frieden, die Freude, das Lachen,
um uns und andere glücklich zu machen.
Wir brauchen das Lieben und das Hoffen,
nur dann sind unsere Seelen offen,
um zu uns selbst zu finden,
uns mit Unausweichlichem zu verbinden,
das Glück auf unserem Wege zu seh' n,
der uns beschieden ist, zu geh' n.

Nicht nur nehmen, sondern auch geben
und vor Allem Zeit haben zum Leben.
Weniger Ich und ein bisschen mehr Wir,
das wünschen wir von Herzen dir!
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Der Weihnachtsmann ist weg

Beitrag  Azubi am Mi Dez 17, 2014 8:27 pm

Der Weihnachtsmann ist weg
Der Weihnachtsmann war heut bei mir,
er haute wütend auf den Tisch,
zeigte den leeren Sack dann mir
und übergab mir einen Wisch,
den er an uns geschrieben hat.
Er meint, nun wär er auch mal dran.
Die Schenkerei hätt’ er jetzt satt,
Schluss wär’s mit Weihnachtsmann.
Schon lange fehlt ihm die Geduld,
die Wünsche gingen ins Extreme
und daher wär´n wir selber schuld,
dass er den Abschied nehme.
Wir alle hätten nicht kapiert,
dass unsre Schränke viel zu voll,
wünschten noch mehr ganz ungeniert.
“Empörend find ich’s! Jawoll!
Im Jutesack ist jetzt nichts drin,
doch könntet Ihr mit gutem Willen
und Freude am Gemeinschaftssinn,
ihn für die Armen richtig füllen.”
Er ging zur Tür, grinste verschmitzt,
zeigte auf mich und sprach dann heiter:
“Da Du ja schon am Schreibtisch sitzt,
schreib all das auf und schick es weiter.”
In weniger als zehn Sekunden
war er vom Erdboden verschwunden.
Drum mail und fax ich, was ich hörte,
worüber er sich so empörte.
Zu warten hat jetzt keinen Zweck.
Der echte Weihnachtsmann ist weg.
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Schicksal eines Schneemanns

Beitrag  Azubi am Sa Dez 20, 2014 1:07 am

Im Garten hinter meinem Haus
sah einst ein Schneemann blendend aus,
mit Besen und Zylinder;
ihn liebten alle Kinder.

Wie war der Schneemann furchtbar stolz
auf seinen Besenstiel aus Holz,
auf seinen Kopf aus Schnee und Eis,
auf sein Gewand, so strahlend weiß.

Wie stand er da, auf kaltem Grund,
und glaubte, er sei kerngesund
und dachte, dass im ganzen Land
er als der schönste Schneemann stand.

In seiner Überschwänglichkeit
vergaß er die Vergänglichkeit;
und wie vergänglich er doch war,
das machte ihm die Sonne klar;
und seine Möhrennase,
die holte sich der Hase.

Alfons Pillach *1950
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Geist der Weihnacht

Beitrag  Azubi am Sa Dez 20, 2014 1:08 am


Der Geist der Weihnacht sprach zu mir:
“Nun sage mir, was wünscht du dir?”
“Ach, Geist der Weihnacht”, wollt ich sagen,
“ich wünsche mir an allen Tagen,
dass Frieden hier auf Erden sei.
Das Leben ist so schnell vorbei.”

Der Geist der Weihnacht sprach zu mir:
“Nun sag mir doch, was wünscht du dir?”
“Ach Geist der Weihnacht”, wollt ich sagen,
“ich wünsche mir an allen Tagen,
dass Liebe in den Herzen sei.
Das Leben ist so schnell vorbei.”

Der Geist der Weihnacht sprach zu mir:
“Nun sag doch Kind, was wünscht du dir?”
“Ach Geist der Weihnacht”, sprach ich dann,
ich wünsch mir eine kleine Tann,
ganz bunt geschmückt und obenauf
setz bitte einen Engel drauf.”

“Der singen kann von Fried und Schmerzen
und von der Liebe in den Herzen,
der fliegen kann zum Himmelszelt
und lächelnd in die ganze Welt
die Botschaft trägt vom Christuskind
zu allen, die so traurig sind!”
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Adventszeit

Beitrag  Azubi am Sa Dez 20, 2014 1:09 am


Es ist Advent auf uns`rer Welt -
der Lichter Glanz die Stadt erhellt -
wir schmücken bunt das Tannengrün
und rote Weihnachtssterne blüh`n.

Wir backen und sind froh gestimmt -
es riecht nach Anis, Nelken, Zimt -
nach Früchtebrot und Marzipan -
das Selbstgeback` ne kommt gut an.

Denn Naschkätzchen sind niemals weit -
und zum Probieren gern bereit.
Die Kleinen fragen aufgeregt -
was `s Christkind untern Baum wohl legt?

Die Spannung steigt - wann ist`s soweit?
Nicht schnell genug vergeht die Zeit.
Jedoch viel schneller als man denkt -
die vierte Kerze plötzlich brennt.

Schon bald darauf die Glocke klingt -
“Vom Himmel hoch” man fröhlich singt
und Jesu Christ ist uns ganz nah -
der Heilig Abend ist nun da.

Anita Mengers 2009
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O schöne, herrliche Weihnachtszeit

Beitrag  Azubi am Sa Dez 20, 2014 1:13 am


O schöne, herrliche Weihnachtszeit,
was bringst du Lust und Fröhlichkeit!
Wenn der heilige Christ in jedem Haus
teilt sein lieben Gaben aus.

Und ist das Häuschen noch so klein,
so kommt der heilige Christ hinein,
und alle sind ihm lieb wie die Seinen,
die Armen und Reichen, die Großen und Kleinen.

Der heilige Christ an alle denkt,
ein jedes wird von ihm beschenkt.
Drum lasst uns freu`n und dankbar sein!
Er denkt auch unser, mein und dein!

Heinrich Hoffmann von Fallersleben
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Erwartung

Beitrag  Azubi am Sa Dez 20, 2014 1:15 am


Die Kindlein sitzen im Zimmer-
Weihnachten ist nicht mehr weit -
bei traulichem Lampenschimmer
und jubeln: "Es schneit! Es schneit!"
Das leichte Flockengewimmel,
es schwebt durch die dämmernde Nacht
herunter vom hohen Himmel,
vorüber am Fenster so sacht.
Und wo ein Flöckchen im Tanze
den Scheiben vorüberschweift,
da flimmert` s in silbernen Glanze,
vom Lichte der Lampe bestreift.
Die Kindlein sehn` s mit Frohlocken.
Sie drängen ans Fenster sich dicht.
Sie verfolgen die silbernen Flocken...
Die Mutter lächelt - und spricht:
"Wisst, Kinder, die Engelein schneidern
im Himmel jetzt früh und spät.
An Puppendecken und Kleidern
wird auf Weihnachten genäht.
Da fällt von den Säckchen und Röckchen
manch silberner Flitter beiseit`,
vom Bettchen manch Federflöckchen.
Auf Erden sagt man: Es schneit!
Und seid ihr recht lieb und vernünftig,
ist manches für euch auch bestellt.
Wer weiß, was Schönes euch künftig
vom Tische der Engelein fällt!"
Die Mutter spricht` s. Vor Entzücken
den Kleinen das Herze da lacht.
Sie träumen mit seligen Blicken
hinaus in die zaub` rische Nacht.

Karl Gerok
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Vom Himmel hoch

Beitrag  Azubi am Sa Dez 20, 2014 1:19 am

Vom Himmel hoch
kommt nichts mehr her.
Dort war schon Ausverkauf -
der Laden ist leer.
Die Engel und alles,
was da sonst noch schwebt,
hat bisher nur
für die Menschen gelebt.
Immer im Dienst
und ständig auf Trapp,
vorbei mit dem Fliegen,
die Flügel sind schlapp.
Erfüllten viel mehr
als nur das Soll.
Die Himmelsbewohner
haben die Schnauze voll.
Gott sagt, sie sollen
erst dann wieder beginnen,
wenn die Menschen sich
endlich darauf besinnen,
dass das All, die Natur,
der Tag, die Nacht
und die Welt nicht allein
nur für sie gemacht.
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Christkind

Beitrag  Azubi am Sa Dez 20, 2014 1:23 am


Stellt euch vor ich habe das Christkind gesehen,
kam aus der Kneipe und konnte kaum stehen,
es wankte durch den Tannenwald,
den ganzen Po voll Hannen Alt,
auf Geschenke braucht ihr nicht zu hoffen,
es hat das ganze Geld versoffen
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Es gibt so wunderweiße Nächte

Beitrag  Azubi am Sa Dez 20, 2014 1:24 am

Es gibt so wunderweiße Nächte,
drin alle Dinge Silber sind.
Da schimmert mancher Stern so lind,
als ob er fromme Hirten brächte
zu einem neuen Jesuskind.

Weit wie mit dichtem Demantstaube
bestreut, erscheinen Flur und Flut,
und in die Herzen, traumgemut,
steigt ein kapellenloser Glaube,
der leise seine Wunder tut.

Rainer Maria Rilke
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Wer hat das schlechte Wetter bestellt!!!!!

Beitrag  Azubi am Sa Dez 20, 2014 1:25 am


Schneeregen, Hagel, Graupelschauer und auch Donner und Blitz.
Weihnacht kündigt es uns an.
Schaut aus dem Fenster,
schaut in den Himmel,
habt ihr die vielen Engel gesehn.
Sie kündigen uns an:
Nicht mehr lang müsst ihr warten,
dann kommt deer Weihnachtsmann.
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Weihnachtszauber

Beitrag  Azubi am Mo Dez 22, 2014 10:19 am


Bei frostig kalter Winterluft
träum ich vom süßen Tannenduft
und warmen Kerzenschein.
Vom leisen Fall der weißen Flocken,
dem hellen Klang der Weihnachtsglocken
und möchte Kind noch sein.

Mit Ungeduld und voller Freud´
erwarten was die Weihnachtszeit
an Wundern mit sich bringt.
Stattdessen hetze ich durch Straßen,
besorge schnell was wir vergaßen -
und nur die Kasse klingt.

Voll Sehnsucht denke ich zurück
an weihnachtliches Kinderglück -
wie reich der Schnee doch fiel.
Ich höre das Adventsgedicht
das Mutter jeden Sonntag spricht -
seh` mich beim Krippenspiel.

Und dann erst in der heil`gen Nacht -
wie spannend wurde es gemacht -
geheim war stets der Raum.
Gemeinsam gingen wir hinein
und sangen froh beim Kerzenschein
das Lied: “Oh Tannenbaum”.

Da rührt sich etwas tief in mir
und plötzlich weiß ich - jetzt und hier -
es liegt an mir allein.
Das Kind ist einst im Stall geboren -
der Zauber, er ging nicht verloren -
er will gelebt nur sein.
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Alle Jahre wieder ...

Beitrag  Azubi am Mo Dez 22, 2014 10:22 am


Draußen, vom Weihnachtsmarkt komm ich her.
Ich muss schon sagen - es weihnachtet sehr!

Denn - überall zwischen den Budenritzen
sah ich eilige Bürger flitzen.
Mit Tüten und Päckchen dick beladen,
im gierigen “RUN” auf die Standauflagen.

Da wurde gewühlt, gefeilscht und gehandelt.
Dann weiter gestöbert, geschaut und gerannt -
Das Handy beständig am Ohr, in der Hand.

Schon zogen sie weiter - ein tosender Sturm,
quer durch die Stadt - von hinten bis vorn.
Ein Drängeln, ein Schubsen, ein Drücken und Schieben,
um bloß noch ein weiteres Schnäppchen zu kriegen.

Und aus allen Boxen dröhnte mit Macht
das Lied von der stillen, heiligen Nacht.
Auf das die Kassen noch süßer klingeln -
als all die Glöcklein, die weihnachtlich bimmeln.

Doch ist das wirklich der Weihnacht Sinn?
Konsumterror pur von Anbeginn?
Ja, liebe Leute, es scheint so zu sein ....
Und wem das nicht passt, der bleibt besser daheim.

Verkriecht sich im Zimmer und schreibt ein Gedicht -
Auf das sich was ändert - doch`s ändert sich nicht!

Simone Alexandra Friedrich
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Der Weihnachtsstern

Beitrag  Azubi am Mi Dez 24, 2014 2:01 am


Weihnachtsstern
ich hab dich gern.

Du zeigtest einst den Weisen,
wohin sie müssen reisen.
Und hast den Ort erhellt,
dass weiß die ganze Welt.

Das Christuskind war obdachlos,
es hatte Leinentücher bloß.
Du hast sie zu dem Kind gelenkt,
sie haben es beschenkt.

Weihnachtstern
du hilfst sehr gern.

Auch heute gibt es Weise,
sie machen gern ´ne Reise
zu armen Menschen auf der Welt
und bringen hin ihr Geld.

Erleucht ` auch heute diese Stell,
zu der sie reisen sollen, hell.
Du mußt auch heute lenken,
damit sie können schenken.

Weihnachtstern,,
leucht´ in die Fern!
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